Nützliche Informationen zum Ofenrohr

Sie interessieren sich für einen Kamin, bzw. Ofen in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung? Dann gibt es einige Dinge, die Sie beachten sollten, wenn es um den Aufbau, bzw. Anschluss des Ofens geht. Ein wichtiger Bestandteil des Ofens stellt das Ofenrohr dar. Worum es sich bei diesem Bauteil genau handelt und was Sie beachten sollten, erfahren Sie im nachfolgenden Artikel.

Was genau ist ein Ofenrohr eigentlich?

Als Ofenrohr, welches auch als Rauchrohr bezeichnet wird, versteht man die Anschlussstelle zwischen dem Ofen/Kamin und dem Schornstein. Durch dieses Rohr soll also gewährleistet werden, dass Gase und Rauch aus Ihrer Wohnung bzw. Haus über den Schornstein abgeleitet werden. Das Ofenrohr kann dabei aus unterschiedlichen Materialien bestehen: vorwiegend aus Stahlblech, sowie aus rostfreiem, bzw. verzinktem Stahl. Früher waren die Ofenrohre vor allem aus Emaille gefertigt, weiterlesen. Obwohl die Ofenrohre genormt sind, damit sie auf den Ofen/Kamin und den Schornstein abgestimmt sein müssen, können die Materialen unterschiedliche Dicken besitzen. Hier kommt es stark auf den jeweiligen Ofen an, sowie die Rauchgastemperatur. Im Allgemeinen liegt die Dicke zwischen 0,63 und 2,0 mm.

Kann ich das Rohr auch selbstständig anbringen?

Bevor Sie in den nächstbesten Baumarkt laufen und sich ein solches Rohr besorgen, sollten Sie zunächst unbedingt mit Ihrem Schornsteinfeger sprechen und wichtige Dinge mit ihm abklären, bzw. abmessen lassen. Dazu gehören: Brandschutzmaßnahmen, der Rauchfang, die Verbrennungsluftversorgung, der komplette Ofen/Kamin und natürlich das passende Rauchrohr, welches Sie für Ihren Ofen benötigen. Lassen Sie sich zudem genau die Abstände erläutern, die das Rohr zum Beispiel zur Wand haben sollte, bzw. vermeiden Sie möglichst waagerechte und lange Verbindungen. Lassen Sie sich über die unterschiedlichen Rohrarten aufklären und welche von ihnen für Ihren Wohnraum geeignet sind. Grundsätzlich können Sie zwischen Senotherm-Rohren und den oben erwähnten emaillierten Ofenrohren unterscheiden. Besser und auch schicker sind Senotherm-Rohre, diese sind zudem mit dem speziellen Senotherm-Lack ummantelt und können Temperaturen von 600 Grad und mehr aushalten. Praktisch: wenn der Lack abblättern sollte oder Sie eine andere Farbe für Ihr Rohr wünschen, können Sie einfach Senotherm-Spray verwenden.

Worauf beim Anschließen achten?

Wenn Sie das Ofenrohr anschließen möchten, sollte es nicht länger als 2-3 Meter sein und etwa 2-3 Bögen oder Abknickungen besitzen. Nur so wird gewährleistet, dass alle Rauchgase, die im Kamin oder Ofen produziert werden, gefahrlos und restlos abziehen können. Ist das Rohr hingegen zu lang, setzt sich zu viel Ruß ab. Achten Sie darauf, dass der Durchmesser des Rohres genau der gleiche sein muss wie der Durchmesser des Abgassturzes des Kamins/Ofen. Nach dem Winter sollten Sie das Rohr im Frühling gründlich reinigen, indem Sie die Revisionsklappe am Rohr öffnen. Dann können Sie Ruß z.B. mit einer Bürste etc. leicht entfernen.

An welchem Ort werden Dunkelstrahler eingesetzt?

DunkelstrahlerDunkelstrahler haben ihr Haupteinsatzgebiet in der Industrie. Hier werden sie oft zur Beheizung von großen Produktionshallen beziehungsweise Werkstätten eingesetzt. Aufgrund ihrer beträchtlichen Leistungsfähigkeit und Effizienz eignen sich Dunkelstrahler hierfür sehr. Grundsätzlich muss man wohl sagen, dass Dunkelstrahler im Vergleich zu Hellstrahlern in einer geringeren Intensität strahlen, das aber durch ihre Länge wieder ausgleichen und dadurch ein größeres Strahlungsfeld pro Gerät haben.

Einzusetzen sind die Infrarotstrahler nur in Räumen mit hohen Decken, da es zu großer Hitzeentwicklung kommen kann. Der Dunkelstrahler kann allerdings, weil sich die Oberflächentemperatur in diesem Fall kleiner hält, bereits in Hallen mit einer Deckenhöhe ab 4 Metern genutzt werden. In sehr hohen Hallen beziehungsweise für einen Gebrauch im Freien sind sie jedoch aufgrund der geringeren Strahlintensität eher ungeeignet.

Die Vorteile auf einen Blick

Der Dunkelstrahler benötigt für seine Infrarotstrahlen keinerlei Trägermedium für den Energietransport. Das bedeutet, das diese beinahe verlustfrei vom Gerät zum benötigten Ort gelangen und hierbei außerdem noch weniger Zugerscheinungen verursachen. Infrarotstrahlen erwärmen primär Oberflächen und nicht die Luft. Deshalb kann es sein, dass die Lufttemperatur in der beheizten Halle sogar unter der vom Menschen gefühlten liegt, sich aber trotzdem angenehm anfühlt. Das fördert ein gutes Raumklima, eine Reduzierung von Allergieerscheinungen sowie die Verbesserung der Arbeitsqualität. Mit einem Dunkelstrahler lassen sich erwiesenermaßen bis zu 50% an Energie einsparen, da keine Warmluftpolster unter dem Dach entstehen, wie bei herkömmlichen Heizsystemen. Das Heizen mit Infrarotstrahlern ist darum ausgesprochen effektiv und hilft, Energie zu sparen.

Vorschriften zur Abgasführung

Die Abgase von Dunkelstrahlern müssen unbedingt unmittelbar aus der Halle abgeführt werden. Das kann durch speziell hierfür vorhandene Abgasrohre passieren, die entweder separat an jedem Gerät befestigt sind beziehungsweise sie werden von mehreren Geräten gesammelt und mithilfe eines Kamins aus der Halle abgeführt. Bei Sammelabgasanlagen müssen die Abgasventilatoren noch zusätzlich gesteuert werden.

Dunkelstrahler – Fazit

Dunkelstrahler sind Infrarot-Heizgeräte, welche mit einem Sauerstoff-Gas-Gemisch betrieben sind und zählen aus diesem Grund zur Gruppe der dezentralen Heizsysteme. Typisch für diese ist, dass sie die Wärme dort auftreten lassen, wo sie gebraucht wird. Über die dunklen, langen Strahlrohre gibt der Dunkelstrahler Infrarotstrahlung ab. In diesem Fall erzeugt ein Brenner eine lange Flamme innerhalb des Strahlrohres, welche dieses auf bis zu 580°C erhitzt. Die Verbrennungsgase werden dann durch ein Abgassystem, das am Schluss des Dunkelstrahlers angebracht ist, unmittelbar ins Freie abgeführt. Reflektoren oberhalb der Strahlrohre lenken die Infrarotstrahlung in den gewünschten Bereich. Weil die Reflektoren zusätzlich isoliert sind, sorgen diese dafür, dass die Wärme wirklich dort entsteht, wo sie gebraucht wird. Alles in allem hört sich das nach einer innovativen Heizidee für große Gewerbehallen und Lager an. Aber was sind die Vorteile dieser Heizmethode und an welchem Ort kann man sie am Besten anwenden?