Was ist ein Luftblasensensor?

Luftblasensensoren haben den Zweck, dass es möglich ist, dass Blasen in Flüssigkeiten von außen ohne den sonstigen Einsatz von Koppelmitteln erkennen kann. Es wird also von außen durch die Schlauchwand gemessen. Koppelmittel sind deshalb nicht erforderlich, da der Schlauch direkt in die Klemme des Sensors hineingepresst wird. Damit kann man z.B. eine Kontamination verhindern. Luftblasensensoren werden dort angewendet, wo es von hoher Relevanz ist, dass Flüssigkeiten in Blasen detektiert werden. In vielen Bereichen des alltäglichen Lebens ist es wichtig, dass Gasblasen aufgespürt werden.

Was sind die Anwendungsbereiche von Luftblasensensoren?

Luftblasensensoren, die Anwendung in der Medizin oder dem verarbeitenden Gewerbe finden, müssen eine sehr hohe Genauigkeit aufweisen. Es ist essentiell, dass die Luftblasensensoren neben der Genauigkeit auch zuverlässig und hygienisch arbeiten. Verschiedene Sensoren weisen unterschiedliche Messeigenschaften auf, so dass einige Geräte nur für niedrigviskose Flüssigkeiten und andere nur für hochviskose Flüssigkeiten eingesetzt werden können.

In der Industrie finden Luftblasensensoren z.B. Einsatz bei Abfüll- und Pipettiersystemen sowie Dosier- und Mischsystemen. Auch in Lackieranlagen oder bei der Dosierung von Fetten und Ölen sowie bei Klebeprozessen finden die Geräte Anwendung. Im Bereich der Medizintechnik ist der Einsatz von Luftblasensensoren in der Dialyse oder bei Herz-Lungenmaschinen üblich sowie bei Infusions-, Ernährungs- und Herzpumpen. Wenn man sich die Dialyse betrachtet, dann ist es von größter Wichtigkeit, dass keine Möglichkeit besteht, dass Luftbläschen in die Blutbahn gelangen können. Insbesondere wenn mit Ultraschall gearbeitet wird, muss die Messung kontaktfrei sein, damit die auch frei von Keimen abläuft. Bei der Messung mit Ultraschall ist ein Doppelmedium zur Messung nicht Notwendig.

Die Messung des Luftblasensensors erfolgt mit Ultraschall. Das Ultraschallverfahren kann kurze und hochfrequente Impulse in die Flüssigkeit sendet, die gemessen wird. Dabei wird die Reflektion des Impulses gemessen. Wenn der Impuls des Schalls auf eine Luftblase trifft, die sich im Messweg befindet, dann ist eine entsprechende Veränderung des empfangenen Ultraschallimpulses zu verzeichnen. Die Größe der Blase wird mittels der Amplitude von jedem empfangenen Ultraschallimpuls errechnet. Dabei passt sich der Messsensor an jede veränderte akustische Bedingung an, so dass eine große Stabilität bei den schwankenden Umgebungsbedingungen bewirkt wird. Durch diese dynamische Anpassung wird auch bei der Funktion, der Genauigkeit und dem Schaltsignal eine hohe Stabilität bewirkt.

Der Vorteil Luftblasensensoren ist der, dass man sie dort einsetzen kann, wo es anderen Verfahren nicht mehr möglich ist, zu arbeiten. Man kann z.B. Messsysteme, die kapazitiv arbeiten, weder bei Öl noch bei Reinwasser genutzt werden, sowie man optische Messsysteme nicht bei undurchsichtigen Schläuchen oder bei schlechten Umgebungslichteinflüssen verwenden kann. Luftblasensensoren arbeiten nicht invasiv, da sie von außen aus Impulse senden und messen.

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